Gottesdienst als Popsong

Gemeinsam wollen wir am Gottesdienst arbeiten. Konkret an Gottesdiensten in der Passionszeit.

„Holz auf Jesu Schulter“, „Haupt, voll Blut und Wunden“ oder „Liebe wächst wie Weizen“ – Lieder der Passionszeit nutzen starke Bilder für Tod und Leben, Ende und Anfang. Zugleich: Verzicht, keine Schokolade, kein Gloria. Mancher sehnt sich nach neuen Tönen für diese Zeit, andere möchten das Vertraute neu beleben und in den Alltag holen.
Im Kolleg entwickeln wir gemeinsam liturgische Bausteine für die Passionszeit – sprachlich und musikalisch, liturgisch und theologisch. Anregungen hierfür kommen von dem Musiker und Theologen Julian Sengelmann, der mit uns arbeiten wird. Am Beispiel der „Hookline“ eines Popsongs – gemeint ist die Zeile, die jeder sogleich mitsingen kann – vermittelt er Techniken: Wie schreiben wir einen Zweizeiler der konkret und poetisch, eingängig und öffnend zugleich ist? Wie kommt die Musik zu uns?

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