Popliturgie

Auch als Angebot für Konvente

Unter dem Begriff „Popliturgie“ lassen sich liturgische Formen zusammen fassen, die Erfahrungen, Strukturen und Sounds aus der Popkultur aufgreifen. Ziel dieser verschiedenen Ansätze ist es, Gottesdienste zu feiern, die der Gemeinde Anknüpfungspunkte zu ihrer säkularen Lebenserfahrung eröffnet.

Eine Möglichkeit von Popliturgie wurde auf der Tagung vom 12. bis 14. Februar 2018 in Kooperation mit dem Pastoralkolleg Ratzeburg ausprobiert:

Der Gottesdienst als Popsong

Diese zuerst überraschend anmutende Arbeitsthese führte zu spannenden Diskussionen. Drei Arbeitsgruppen haben sie praktisch erkundet und ihre Ergebnisse Abends vorgestellt, ihre entstandenden Gottesdienste mit der Gemeinde gefeiert. Folgende Versuchsanordnung galt:

 

1) Die Dramaturgie eines Popsongs sollte in den vorgestellten und gefeierten Gottesdiensten einfließen.

2) Die Sprache sollte ausgehend vom Sound der Popmusik sehr nah an den Menschen sein.

3) Die Funktionen der Formteile eines Popsongs sollten für den Gottesdienst nutzbar gemacht werden.

Die Ergebnisse waren sehr faszinierend, drei gelebte Liturgien, die, obwohl gerade erst neu eingeführt, die Gemeinde bestehend aus den Teilnehmer*innen und den Vikar*innen mit in das Geschehen hineinnahm und fesselte.

Ann-Kathrin Brenke, Pastorin in der Simeon-Kirchengemeinde in HH-Bramfeld, hat einen Erfahrungsbericht geschrieben.

Rückblick_Gottesdienst als Popsong

 

Neben den liturgischen Erkenntnissen muss eine ganz wichtiger Punkt immer wieder neu betont werden:

Für einen richtig guten Gottesdienst ist eine gemeinsame Vorbereitung von Pastor*innen und Kirchenmusiker*innen grundlegend notwendig.

Wer mehr erfahren möchte, kann auf folgendes Angebot des Fachbereichs zurückgreifen:

Angebot für Konvente